PRTG Inline-Registration — Ad-hoc Credentials pro Deployment
Variant 2 ist die “leichte Schwester” von Variant 3 (PrtgConnection): RSGO trägt sich ebenfalls selbst als PRTG-Device ein und räumt beim Remove wieder auf, aber URL + Token werden pro Deployment abgelegt statt in einer zentralen Connection.
Bedienung in der UI
Abschnitt betitelt „Bedienung in der UI“Auf der Deployment-Detail-Seite (/deployments/<id>) gibt es eine Card “PRTG monitoring” mit zwei Tabs:
- Saved connection — Dropdown der konfigurierten PRTG-Connections (Variant 3, Doku)
- Inline (ad-hoc) — diese Variante
Der Inline-Tab auf der Deployment-Detail-Seite — Felder identisch mit der Saved-Connection-Variante, nur dass sie pro Deployment statt zentral gespeichert werden:

Im Inline-Tab trägst du ein:
| Feld | Wert |
|---|---|
| URL | https://prtg.example.local |
| API token / passhash | PRTG-Passhash oder API-Token |
| Template Device ID | PRTG-Device-ID, die RSGO klont (leer = Auto-Register aus) |
| Verify TLS certificate | Aushaken für Self-Signed-Certs |
Save inline speichert die Credentials verschlüsselt am ProductDeployment. Eine bestehende Saved-Connection-Verlinkung wird dabei gelöscht — es kann immer nur ein PRTG-Ziel aktiv sein.
Bedienung per API
Abschnitt betitelt „Bedienung per API“# Inline-Registration setzencurl -X PUT https://rsgo.local/api/deployments/<deployment-id>/prtg-inline \ -H "X-Api-Key: rsgo_..." \ -H "Content-Type: application/json" \ -d '{ "id": "<deployment-id>", "url": "https://prtg.example.local", "apiToken": "PRTG_TOKEN_123", "templateDeviceId": 4221, "verifyTls": false }'
# Inline-Registration löschen (url: null)curl -X PUT https://rsgo.local/api/deployments/<deployment-id>/prtg-inline \ -H "X-Api-Key: rsgo_..." \ -H "Content-Type: application/json" \ -d '{"id":"<deployment-id>","url":null,"verifyTls":true}'Was passiert genau?
Abschnitt betitelt „Was passiert genau?“Identisch zu Variant 3 — nur die Quelle der Credentials ist anders:
| Event | RSGO ruft PRTG-API | Daten-Quelle |
|---|---|---|
Running | duplicateobject.htm + pause.htm?action=1 | Inline-URL + entschlüsselter Inline-Token + Inline-TemplateDeviceId |
Removed / Superseded | deleteobject.htm | Gleiche Inline-Daten |
Der Resolver in RSGO (PrtgRegisterDeviceOnCompletedHandler.ResolvePrtgTarget) bevorzugt eine Saved-Connection wenn sowohl PrtgConnectionId als auch InlinePrtgUrl gesetzt sind — in der Praxis wird das aber nie passieren, weil “Save inline” die Connection beim Setzen rauswirft (und umgekehrt).
Sicherheit
Abschnitt betitelt „Sicherheit“- Token verschlüsselt at-rest mit demselben
ICredentialEncryptionServicewie alle anderen Credentials in RSGO. - Token niemals in Read-DTOs —
HasInlinePrtgApiToken: boolist der einzige Hinweis, dass ein Token gesetzt ist. - TLS-Verify per Deployment konfigurierbar (für Customer-PRTG mit Self-Signed-Certs).
- Best-effort: ein PRTG-Ausfall blockiert den RSGO-Deploy nicht, nur die Sync-Operation wird gewarnt.
Migration zwischen V2 und V3
Abschnitt betitelt „Migration zwischen V2 und V3“Du kannst jederzeit zwischen den beiden Varianten wechseln:
- V2 → V3: Connection in Settings anlegen → Detail-Page → Tab “Saved connection” → Dropdown auswählen → Save. Das löscht die Inline-Daten.
- V3 → V2: Detail-Page → Tab “Inline” → URL/Token/TemplateID eintragen → Save inline. Das löscht den Connection-Link.
Beim Wechsel löscht RSGO den PRTG-Device-Eintrag nicht — das passiert erst beim nächsten Removed/Superseded-Event. Wenn du das alte PRTG-Device sofort weg willst, lösche es manuell in PRTG.
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